PE: SemesterTicket regional oder NRW-weit
Presseerklärung der Hochschule attac campus münster vom 24.11.08
Neben den Wahlen zum Studierendenparlament findet an der Universität auch eine so genannte Urabstimmung zur Umstellung von Regional-Semesterticket auf ein NRW-weit gültiges Semesterticket statt. Die Hochschulgruppe attac campus kritisiert, dass die mit einer Erweiterung des Tickets verbundenen Vertragsveränderungen an den Wahlurnen nicht zur Einsicht ausliegen. Wie kann man über etwas abstimmen lassen, dessen Tragweite die Studierenden nicht kennen?
Im Falle eines positiven Votums der Studierenden erhöht sich der Preis des bisher gültigen Semestertickets um 52% auf € 107,72 für das landesweite Ticket. Nach Ablauf eines Jahres dürfte der Preis für das NRW-Semesterticket drastisch angehoben werden. Denn ist der NRW-Semesterticket-Vertrag erst abgeschlossen, wird man zu einem späteren Zeitpunkt nicht zum Regionalticket zurückkehren können. Ein Optionsmodell, wahlweise Regional- oder NRW-Ticket wurde von den Vertretern der Verkehrsbetriebe bereits abgelehnt.
Ist das NRW-Ticket darüber hinaus den finanziell schwächeren Studierenden zuzumuten? Am 17. Dezember tagt der Senat der Universität auch zum Thema Erhöhung der Studiengebühren. Die bisherige Belastung (Studiengebühren plus Sozialbeitrag) pro Semester beträgt € 414,44. Demnächst werden es dann möglicherweise € 676,44 (+63%) sein. Laut der Grundauszählung zur 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) aus 2007 stehen einem Normalstudierenden € 740,- monatlich zur Verfügung. Dem gegenüber standen schon damals Ausgaben in Höhe von rund € 790,-.
attac campus Münster geht somit davon aus, dass bei der Urabstimmung zum NRW-Ticket (Frage 2) mit guten Gründen gegen die Einführung votiert werden sollte, auch weil das bisherige Regionalticket bei definierten Preisanhebungen verbindlich bis 2011 ist.
Neben den Wahlen zum Studierendenparlament findet an der Universität auch eine so genannte Urabstimmung zur Umstellung von Regional-Semesterticket auf ein NRW-weit gültiges Semesterticket statt. Die Hochschulgruppe attac campus kritisiert, dass die mit einer Erweiterung des Tickets verbundenen Vertragsveränderungen an den Wahlurnen nicht zur Einsicht ausliegen. Wie kann man über etwas abstimmen lassen, dessen Tragweite die Studierenden nicht kennen?
Im Falle eines positiven Votums der Studierenden erhöht sich der Preis des bisher gültigen Semestertickets um 52% auf € 107,72 für das landesweite Ticket. Nach Ablauf eines Jahres dürfte der Preis für das NRW-Semesterticket drastisch angehoben werden. Denn ist der NRW-Semesterticket-Vertrag erst abgeschlossen, wird man zu einem späteren Zeitpunkt nicht zum Regionalticket zurückkehren können. Ein Optionsmodell, wahlweise Regional- oder NRW-Ticket wurde von den Vertretern der Verkehrsbetriebe bereits abgelehnt.
Ist das NRW-Ticket darüber hinaus den finanziell schwächeren Studierenden zuzumuten? Am 17. Dezember tagt der Senat der Universität auch zum Thema Erhöhung der Studiengebühren. Die bisherige Belastung (Studiengebühren plus Sozialbeitrag) pro Semester beträgt € 414,44. Demnächst werden es dann möglicherweise € 676,44 (+63%) sein. Laut der Grundauszählung zur 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) aus 2007 stehen einem Normalstudierenden € 740,- monatlich zur Verfügung. Dem gegenüber standen schon damals Ausgaben in Höhe von rund € 790,-.
attac campus Münster geht somit davon aus, dass bei der Urabstimmung zum NRW-Ticket (Frage 2) mit guten Gründen gegen die Einführung votiert werden sollte, auch weil das bisherige Regionalticket bei definierten Preisanhebungen verbindlich bis 2011 ist.
Jenja - 24. Nov, 22:01


