Reaktion von Radio Q (www.radioq.de) auf unser Wahlprogramm
Betreff: RadioQ im "attac-campus"-Wahlprogramm
Von: "Stefan Eilts"
An: attac-campus-ms[at]gmx.de
Datum: 26.11.08 17:44:44 Uhr
Lieber Jewgenij, liebes "attac campus"-Team,
bei unseren Recherchen zur StuPa-Wahl für unsere "lange Wahlnacht", für die "Elefantenrunde" und für unsere normale hochschulpolitische Berichterstattung haben wir natürlich auch euer Wahlprogramm unter die Lupe genommen. Dabei sind wir auch auf die Passagen gestoßen, in denen Ihr euch konkret auf RadioQ bezieht. Dazu würden wir gerne ein paar Dinge anmerken.
RadioQ ist ein Hochschulradio und wird von Studenten für Studenten gemacht. Unsere Sendelizenz bekommen wir wie alle Campusradios von der Landesmedienanstalt NRW. Um diese Lizenz zu erhalten, müssen wir uns an unseren Programm-Auftrag halten, der uns unter anderem vorschreibt, die Hochschulpolitik in Münster im Programm abzubilden. Und genau daran versuchen wir uns Woche für Woche zu halten, auch aus unserem journalistischen Selbstverständnis heraus.
Abbilden, das bedeutet für uns: Wir geben das Meinungs- und Themenspektrum der hochschulpolitischen Parteienlandschaft möglichst treffend und neutral wieder, ohne selbst eine Wertung vorzunehmen. Genau das gebietet übrigens auch die journalistische Sorgfaltspflicht. Den Vorwurf, "unpolitisch" zu sein, weisen wir auch darum klar von uns: Wir berichten sehr wohl politisch, aber eben möglichst neutral und ausgewogen.
Nun kann man natürlich von vielen hochschulpolitischen Themen - wie auch den Studiengebühren - halten, was man will. Aber ob es Euch gefällt oder nicht: Es gibt nunmal auch Studenten und studentische Gruppierungen, die diese befürworten. Und auch diese Gruppen haben ein Recht darauf, von uns wahrgenommen zu werden. Denn RadioQ richtet sich eben nicht nur an Münsters "linke" Studenten, sondern an alle Studenten der Stadt. Das war in der Vergangenheit der Fall, und daran werden wir auch weiterhin festhalten. Wir werden wie bisher über alle wichtigen studentischen Gruppierungen (natürlich auch über Euch) und deren Themen und Ansichten berichten.
Im Sinne einer ausgewogenen journalistischen Berichterstattung werden wir uns aber in keinster Weise "stärker in die Pflicht nehmen" lassen - weder von "attac campus" noch von einer anderen studentischen Gruppierung. Das wollen wir nicht, und aufgrund unseres Lizenz-Auftrages KÖNNEN und DÜRFEN wir es auch gar nicht.
Natürlich darf jede Partei, jede hochschulpolitische Liste frei über das eigene Wahlprogramm bestimmen. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn Ihr auf Grundlage unserer Ausführungen die entsprechenden Passagen aus dem Programm streichen würdet. Für Rückfragen stehen wir Euch natürlich jederzeit zur Verfügung und hoffen auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Eilts
Chefredaktion Wort
"Radio Q" - Campusradio für Münster und Steinfurt
Bismarckallee 3
48151 Münster
Von: "Stefan Eilts"
An: attac-campus-ms[at]gmx.de
Datum: 26.11.08 17:44:44 Uhr
Lieber Jewgenij, liebes "attac campus"-Team,
bei unseren Recherchen zur StuPa-Wahl für unsere "lange Wahlnacht", für die "Elefantenrunde" und für unsere normale hochschulpolitische Berichterstattung haben wir natürlich auch euer Wahlprogramm unter die Lupe genommen. Dabei sind wir auch auf die Passagen gestoßen, in denen Ihr euch konkret auf RadioQ bezieht. Dazu würden wir gerne ein paar Dinge anmerken.
RadioQ ist ein Hochschulradio und wird von Studenten für Studenten gemacht. Unsere Sendelizenz bekommen wir wie alle Campusradios von der Landesmedienanstalt NRW. Um diese Lizenz zu erhalten, müssen wir uns an unseren Programm-Auftrag halten, der uns unter anderem vorschreibt, die Hochschulpolitik in Münster im Programm abzubilden. Und genau daran versuchen wir uns Woche für Woche zu halten, auch aus unserem journalistischen Selbstverständnis heraus.
Abbilden, das bedeutet für uns: Wir geben das Meinungs- und Themenspektrum der hochschulpolitischen Parteienlandschaft möglichst treffend und neutral wieder, ohne selbst eine Wertung vorzunehmen. Genau das gebietet übrigens auch die journalistische Sorgfaltspflicht. Den Vorwurf, "unpolitisch" zu sein, weisen wir auch darum klar von uns: Wir berichten sehr wohl politisch, aber eben möglichst neutral und ausgewogen.
Nun kann man natürlich von vielen hochschulpolitischen Themen - wie auch den Studiengebühren - halten, was man will. Aber ob es Euch gefällt oder nicht: Es gibt nunmal auch Studenten und studentische Gruppierungen, die diese befürworten. Und auch diese Gruppen haben ein Recht darauf, von uns wahrgenommen zu werden. Denn RadioQ richtet sich eben nicht nur an Münsters "linke" Studenten, sondern an alle Studenten der Stadt. Das war in der Vergangenheit der Fall, und daran werden wir auch weiterhin festhalten. Wir werden wie bisher über alle wichtigen studentischen Gruppierungen (natürlich auch über Euch) und deren Themen und Ansichten berichten.
Im Sinne einer ausgewogenen journalistischen Berichterstattung werden wir uns aber in keinster Weise "stärker in die Pflicht nehmen" lassen - weder von "attac campus" noch von einer anderen studentischen Gruppierung. Das wollen wir nicht, und aufgrund unseres Lizenz-Auftrages KÖNNEN und DÜRFEN wir es auch gar nicht.
Natürlich darf jede Partei, jede hochschulpolitische Liste frei über das eigene Wahlprogramm bestimmen. Trotzdem würden wir uns freuen, wenn Ihr auf Grundlage unserer Ausführungen die entsprechenden Passagen aus dem Programm streichen würdet. Für Rückfragen stehen wir Euch natürlich jederzeit zur Verfügung und hoffen auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Eilts
Chefredaktion Wort
"Radio Q" - Campusradio für Münster und Steinfurt
Bismarckallee 3
48151 Münster
Jenja - 26. Nov, 19:36


